Frequently Asked Questions Hier finden Sie Antworten auf einige häufig gestellte Fragen:

Es gibt nicht sehr viele Informationen zu diesem Thema. Empfehlen würden wir Ihnen gerne das Buch "Photovoltaik Engineering - Handbuch für Planung, Entwicklung und Anwendung" von Prof. Andreas Wagner. Sehr informativ ist auch das Buch "Simulation der Abschattungsverluste bei solarelektrischen Systemen" von Prof. Dr. Volker Quaschning, näheres zu diesem Buch finden Sie hier.

Die PVPM messen die Spannung und den Strom am Solargenerator. Wenn dieser Strom durch die Messleitung fließt, wird in der Messleitung (die ja auch einen Widerstand hat) ein Teil der Spannung abfallen. Am Messgerät würde deshalb immer eine zu kleine Spannung gemessen. Um dies zu vermeiden wird ein sogenanntes Vier-Leiter-Kabel eingesetzt: durch das eine Paar der Adern kann der Strom fließen, über das zweite Paar können wir die Spannung messen - hier fließt nämlich praktisch kein Strom und die Spannnung bleibt gleich, die Messung ist so präzise wie wir es benötigen.

Wir haben zwingende Gründe, dies nicht zu machen: unsere kritische Größe ist hierbei die Messgeschwindigkeit. Zwischen der Größe des Gerätes und der Messgeschwindigkeit besteht bei einer kapazitiven Last folgender Zusammenhang: je kleiner das Messgerät, umso schneller läuft die Messung ab. Je schneller die Messung abläuft, umso fehlerhafter wird die Messung der Kennlinie, da immer mehr Störungen aus kapazitiven und induktiven Anteilen des PV-Generators und der Verkabelung das eigentliche Messergebnis überlagern. Uns ist aber die Qualität und Präzision der Messung wichtiger als die Gehäusegröße. Aus diesem Grund bauen wir die PVPM-Messgeräte in der bekannten Größe.

Die drahtlose Anbindung des Referenzsensors ist zweifellos eine Lösung, die für den Anwender einfacher in der Benutzung ist. Leider hat sie auch einen Nachteil: die Übertragung der Messdaten benötigt per Funk durch das erforderliche Protokoll einige Zeit. Wir wissen aber, dass sich die Einstrahlung selbst innerhalb von Millisekunden deutlich ändern kann. Um die Genauigkeit der Kennlinienmessung gewährleisten zu können, erfassen wir die Einstrahlung direkt zum Zeitpunkt der Kennlinienmessung. Für diese zeitkritische Messung ist aber leider das Kabel erforderlich.

Sie können an die PVPM jeden Einstrahlungs-Sensor anschließen, der eine Spannung abhängig von der Einstrahlung liefern kann: bei 0W/m2 Einstrahlung 0mV und bei 1000W/m2 Einstrahlung zwischen 10 und 100mV. Der Stecker am PVPM ist ein Standardbauteil. Die genaue Bezeichnung und die Pinbelegung können Sie bei uns erfragen. Wichtig ist diese Eigenschaft besonders dann, wenn Sie Module vermessen müssen, die nicht aus mono- oder polykristallinen Zellen aufgebaut sind. Nach der Norm EN 60904 muss der Referenz-Sensor die selben spektralen Eigenschaften haben wie das gemessene Modul - Sie benötigen also einen passenden Sensor. Für die marktgängigen Technologien sind passende Referenz-Sensoren verfügbar und können an das PVPM angeschlossen werden.

Nein, die PVPM sind völlig unabhängig von anderen Geräten einsetzbar. Benötigt wird neben dem Messgerät (das einen eigenen Akku besitzt) noch der Referenzsensor, die Anschlusskabel und der Sicherheits-Lasttrennschalter. Da Stromversorgung, Rechner und Grafikdisplay direkt im Gerät vereint sind, kann die Arbeit vor Ort so einfach durchgeführt werden.

Der Serieninnenwiderstand Rs ist ein Maßstab für die Güte der Verkabelung des PV-Generators. Bei Problemen wie Korrosion an Steckern, Kabelschäden, aber auch zu klein dimensionierte Verkabelung wird der Rs höher als es bei diesem Modul zu erwarten ist. Da der Hersteller in der Regel den Rs eines Modules nicht angibt, können Sie ihn mit der Software PVPM.disp berechnen. Die Software ist im Lieferumfang des PVPM enthalten. Wenn der gemessene Rs nun höher ist als der berechnete, sollte die Verkabelung auf Fehler untersucht werden.

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